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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 30. Juni 2014 fand die erste Sitzung der Bund-Länder-AG " Strategische Ausrichtung/ Beitragsanhebung des hlb" im Wissenschaftszentrum Bonn statt.

Wir hatten unser Vorgehen in drei Punkte unterteilt: Erstens die strategische Ausrichtung des hlb, zweitens die dafür nötigen Ressourcen und drittens das ggf. für Veränderungen bei den Ressourcen anzuwendende Verfahren.

Zur strategischen Ausrichtung diskutierten wir zunächst die Frage, ob die politische Interessenvertretung oder die Beratung der Mitglieder der Landesverbände Aufgabe der Bundesvereinigung sein sollte. Anschließend sprachen wir über die Aufgabenverteilung zwischen Bundesvereinigung und Landesverbänden bei der politischen Arbeit, auch vor dem Hintergrund der veränderten Zuständigkeiten zwischen dem Bund und den Ländern nach der Föderalismusreform 2006.

Zu den Ressourcen erörterten wir als erstes die Verteilung der derzeit für die Bundesvereinigung zur Verfügung stehenden Mittel mit dem Ziel der Herstellung möglichst großer Transparenz. Das Bundespräsidium erläuterte dabei die gegenwärtige und andauernde Überlastung der Bundesgeschäftsstelle mit Beratungs- und Serviceleistungen für die Mitglieder der Landesverbände und die hierdurch entstandene Vernachlässigung der zentralen Verbandsaufgaben in Hochschulpolitik und Öffentlichkeitsarbeit. Die vertretenen Landesverbände formulierten ihre Erwartungen an die Bundesvereinigung. Anschließend besprachen wir anhand des von der Bundesvereinigung vorgelegten Konzepts, welche Ressourcen in der Zukunft für die Bundesvereinigung zur Erfüllung ihrer Aufgaben wünschenswert wären. Besprochen wurden insbesondere die Nr. 1, 3 und 6 dieses Konzepts (Erreichbarkeit der Geschäftsstelle, Berufungs- und Mitgliederberatung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit).

Die Teilnehmer legten fest, das Gespräch auf einer zweiten Sitzung der Arbeitsgruppe fortzuführen. Zur Vorbereitung sollen die jeweiligen Aufgaben von Bundesvereinigung und Landesverbänden zusammengestellt werden. Zur Vorbereitung des noch nicht besprochenen dritten Punktes über das Verfahren sagte das Bundespräsidium zu, Prioritäten für eine mögliche schrittweise Umsetzung des Personalkonzepts vorzulegen. Ferner bestand Einigkeit über eine breite Beteiligung der Mitglieder an der aktuellen Diskussion. Ferner bot der Vizepräsident für Finanzen, Herr Struwe, an, auf Wunsch den Landesverbänden persönlich die Ressourcensituation zu erläutern.

Auf seiner Tagung im Anschluss an die Sitzung der Arbeitsgruppe hat das Bundespräsidium dazu beschlossen, eine Internet-gestützte Plattform bereitzustellen, auf der die Mitglieder auf breiter Basis offen die strategische Ausrichtung des hlb und die dafür nötigen Mittel diskutieren können.

 Als Termin für die zweite Sitzung der Arbeitsgruppe verständigten sich die Teilnehmer auf

 Montag, den 1. September 2014,

11:00 Uhr bis 16:00 Uhr,

in Würzburg.

Hierzu hat die Geschäftsstelle inzwischen Räumlichkeiten im Hotel Amberger, Ludwigstr. 17 in 97070 Würzburg gebucht. Bitte melden Sie die Vertreter Ihres Landesverbandes der Bundesgeschäftsstelle.

Gern möchte ich noch einmal allen Teilnehmern für das offene und von gegenseitiger Wertschätzung geprägte Gespräch in Bonn danken. Es würde mich sehr freuen, wenn es uns bei unserem Treffen in Würzburg gelänge, eine konsensfähige Lösung zu finden, die der Bundesdelegiertenversammlung im November zur Entscheidung vorgelegt werden kann.

Mit kollegialen Grüßen

Ihr

Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley

Präsident

 

hlb
hlb@hlb.de